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Dez
Tracking Cookies – Definition und Anwendungsbeispiele
Geschrieben von Norbert Kloiber  

Tracking Cookies und deren Bedeutung für das Internetmarketing

Tracking Cookies stellen eine Möglichkeit dar, Daten über das Verhalten eines Internetnutzers zu sammeln. Diese Daten ermöglichen es, Informationen über seine Interessenschwerpunkte zu Tracking Cookieserhalten und so beispielsweise Werbeangebote an die persönlichen Interessen anzupassen. Daher finden Tracking Cookies insbesondere im Internetmarketing häufig Verwendung.

Die Vorteile der Tracking Cookies auf einen Blick:

  • Tracking Cookies können Benutzer „markieren“ und deren Verhalten verfolgen
  • Mit Tracking Cookies ist es möglich, die potenziellen Kunden besser kennenzulernen
  • Tracking Cookies können dabei helfen, Werbemaßnahmen an die persönlichen Interessen des Internetnutzers anzupassen

Was ist ein Cookie?

Cookie heißt eigentlich übersetzt Keks. In der Computersprache kommt diesem Begriff jedoch eine ganz andere Bedeutung bei. Ein Cookie ist eine kleine Textdatei, die auf dem Rechner des Internetnutzers abgelegt wird. Da eine Textdatei keine ausführbaren Programme enthalten kann, stellt sie keine Gefahr für den Nutzer dar. Ein Programm, das auf dem Server läuft, legt das Cookie auf dem Rechner des Anwenders ab und speichert darin Daten, die für verschiedene Dienstleistungen notwendig sind.

Bei einem Online-Shop beispielsweise kann der Kunde die Waren in einem Warenkorb ablegen. Diese Daten können in einem Cookie gespeichert werden. Auch wenn man sich für eine bestimmte Dienstleistung anmelden muss, wird in der Regel ein Cookie gesetzt. Bei jedem weiteren Seitenaufruf wird nun das Cookie abgefragt. Das Programm auf dem Server wertet das Cookie aus und kann damit die Inhalte der Seite individualisieren.

Was ist der Unterschied zwischen normalen Cookies und Tracking Cookies?

Ein gewöhnliches Cookie wird insbesondere dann gesetzt, um den Kunden eindeutig identifizieren zu können wenn er sich zu einem bestimmten Angebot anmeldet. Sie dienen dazu, das Webangebot zu personalisieren. Tracking Cookies hingegen werden nicht nur dann gesetzt, wenn eine Anmeldung erforderlich ist. Die Tracking Cookies werden automatisch beim Besuch der Webseiten gesetzt, die diese Methode verwenden. Außerdem dienen sie in der Regel nicht dazu, das Angebot zu personalisieren, sondern haben den Zweck, Informationen über den Kunden zu sammeln.

Tracking Cookies können nicht nur auf einer einzelnen Website verwendet werden, es ist auch möglich, mit anderen Seitenbetreibern zusammenzuarbeiten. Dies kann direkt über eine Synchronisation der Cookies der verschiedenen Angebote geschehen oder beispielsweise, indem ein Werbebanner eingeblendet wird, das diese Seite in das andere Webangebot einbindet und so auch den Zugriff auf die Cookies gewährt. Allerdings haben viele Nutzer ihren Browser so konfiguriert, dass auf diese Weise kein Zugriff auf die Cookies möglich ist.

Ein Anwendungsbeispiel für Tracking Cookies

Wenn Sie einen Web-Shop betreiben, können die Tracking Cookies wertvolle Dienste leisten. Wenn ein Besucher sich bei Ihnen anmeldet und Sie dabei Tracking Cookies setzen, können Sie so erfahren, welche Seiten Ihres Online-Shops der Kunde aufsucht. Diese Informationen werden in den Tracking Cookies gespeichert und Sie können diese daraufhin auswerten.

Indem Sie überprüfen, welche Seiten der jeweilige Kunde aufgesucht hat, können Sie erkennen, welche Produkte diesen besonders interessieren. Daraufhin können Sie eine Werbemail zusammenstellen, die sich genau an den persönlichen Interessen des Kunden orientiert. Wenn bereits in der Betreffzeile Produkte erwähnt werden, an denen der Kunde Interesse zeigte, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, dass die Mail überhaupt gelesen wird. Sollten darin interessante Angebote enthalten sein, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Bestellung erheblich höher als bei einer beliebigen Zusammenstellung des Angebots.